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Hierstehen nun einige Texte und Gedichte von mir. Gedacht war es so, dass interessierte Menschen diese lesen können, sich darüber den Kopf zerbrechen und dann sich diesen Text ausdrucken und/oder eine Meinung dazu äußern...

Ansonsten habt einfach viel Spaß damit!


Erzähl mir von Gott!

 "Erzähl mir von Gott!"

 "Was soll ich dir von Gott erzählen?"

 "Alles was du weißt!"

 "Dann kann ich dir nichts erzählen. Ich weiß nichts von Gott."

 "Das verstehe ich nicht. Gelegentlich betest du. Und du regst dich auf, wenn jemand etwas sehr schlechtes und dummes über Gott sagt und sagst, dass niemand deinen Gott beleidigen darf! Du musst doch etwas über ihn wissen. Oder glaubst du doch nicht so stark an ihn, wie du immer sagst?"

 "Ich glaube schon an Gott, aber ich weiß nichts über ihn. Da ist ein Unterschied! Wenn man etwas wissen will, dann muss man sich der Religion und der Kirche zuwenden. Dort gibt es Regeln, Gesetze, Texte und solche Sachen, die man wissen kann. So kann man zum Beispiel in der Bibel lesen, wie andere an Gott glauben und weiß dann, was sie glauben. Man weiß aber nichts über Gott, sondern nur über den Glauben der anderen. Wenn man diesen Glauben gut findet, kann man dasselbe glauben - also den Glauben übernehmen. Dadurch entstehen Glaubensgemeinschaften und Religionen. Aber Wissen über Gott ist dabei nicht vorhanden!"

 "Aber woher kommt dieser Glaube, wenn es kein Wissen und somit keine Gewissheit gibt? In der Bibel soll viel über Gott stehen und du sagst mir nun, dass alles falsch ist?"

 "Nein! Das sage ich nicht! Der Glaube kommt aus Erfahrungen, die man gemacht hat. So haben zum Beispiel einige Leute die Erfahrungen mit Jesus aufgeschrieben, so dass du sie heute lesen kannst. Diese Erfahrungen kommen von Menschen, die einen außergewöhnlichen Menschen trafen und glaubten, dass er Gottes Sohn sein müsse. Ihr Glaube wurde so stark, dass er fast zur Gewissheit wurde. Aber sicher kann da niemand sein, sonst wären alle Juden Christen - oder das Christentum wäre nie entstanden. Du kannst es nur glauben, oder eben nicht."

 "Moment... das ging mir zu schnell..."

 "OK! Pass auf: Stell dir vor, du hieltest mich für einen Propheten - also du glaubst, ich würde Gottes Wort verbreiten. Dann kannst du das so stark glauben, dass du es schon fast weißt. Und du wirst viel Wert auf meinen Rat und den durch mich gesprochenen Rat Gottes legen. Aber könntest du dir je sicher sein, dass ich ein Prophet und kein Hochstabler bin, egal was ich von mir gebe?"

 "Ich glaube nicht..."

 "Siehst du? Es gibt keine Gewissheit! Sondern nur den Glauben und der kommt von Erfahrungen."

 "Also kannst du mir nichts über Gott erzählen? Muss ich meine Erfahrungen selber machen?"

 "Ich kann dir schon etwas von Gott erzählen. Aber ich glaube, dass ohne eigene Erfahrungen meine Erzählungen immer nur Geschichten bleiben. Wenn du ein paar Geschichten hören willst, erzähle ich sie dir. Aber die eigene Erfahrung von und mit Gott ist immer besser als die Geschichte!"

Sonne

Hell und Warm und viel zu heiß                      Scheint die Sonne - so'n Scheiß                       Verbrennt uns und die gute Erde                       Auf dass es nur noch wärmer werde.

Ohne sie kann man nicht leben                          Und zu ihr strebt alles Leben                             Bringt uns unsr'e Energie                              Und versiegen wird sie nie.

Doch kriecht sie hinter Wolkenschleier          Wird das Leben ziehmlich teuer                    Denn Wärme kriegt man nicht geschenkt       Und das kalte Land ertränkt.

Das Leben und das Glück

Früher gab es schönes Leben                         Heut will ich zum Tode streben                       Da alles was mir je gefällt                         Irgendwann zusammenfällt

So wird wohl niemandem vergeben                 Der anfängt nur nach Glück zu streben          Denn das Glück von einem Mann                   Hält normal nicht lange an

Der Manne, der nicht Glückgebunden,          Dahinlebt zu fast allen Stunden              Beleuchtet wird von Glückes Schein

So will auch ich nach Leben streben               Und meine Freude nur preisgeben                  Und Leben in des Glückes Schrein.

 

Regen

Vom Regen gibt es viele Formen                                Die sich leicht verändern können                                     Nach Niesel fängt es an zu stürmen -                        Man kann Wasser NIE wegföhnen.

An solchen Tagen mit viel Wasser                            Muss man wirklich nichts erreichen                                 Muss die Nase nur raus strecken                               Und fängt schon an aufzuweichen.

Scheint die Sonne dann doch einmal                             Ist das schon 'was Unnormales                                    Jeder freut sich über's Wetter                                    Zieht sich aus - sogar fast alles.

Drei Geistesblitze zum schönen Gestank

Tetrahydrocanabynol                                                       Wie machst du doch mein Hirn so hohl                      Und trotzdem wirst du oft genommen                       Denn danach ist man schön benommen.

Canabis du freier Geist                                               Durch Rauch du in die Köpfe steigst                         Mit dir kann mein Geist sehr weit fliegen                 Nur den Körper lässt du liegen.

Zwei Gedanken in einem Kopf                                      Das ist zu viel - du armer Tropf                                      Am liebsten würd'st du gar nichts denken                  Und dich ganz dem Qualme schenken.